Knackt die Schale, springt der Kern …

Weihnachtsnüsse ess ich gern. Ganz im Sinne dieses Verses des Peiner Schriftstellers Albert Sergel haben wir uns an einem Sonntag im Dezember in Steinwedel zum Sortieren und Knacken getroffen. Zunächst wurden die Nüsse nach Größe kalibriert – so nennt man die Vorsortierung für das spätere Knacken. Dazu haben wir vorher ein Brett mit unterschiedlich breiten Schlitzen gefertigt und die Nüsse über ihnen hin und her bewegt, sodass sie in verschiedene Behälter darunter gefallen sind.

Anschließend wurde die selbst gebaute Knackmaschine angeschmissen, die mittlerweile ziemlich gute Ergebnisse liefert. Es werden also relativ viele Nüsse einer Größenklasse pro Durchgang geknackt und dabei nur wenige Kerne gebrochen. Das Tagwerk: Gut sechs Kilogramm geknackte und getrocknete Haselnüsse. Zugegeben ausbaufähig, aber ein großer Spaß für alle Familien. Und klar ist auch: Mit der Erntemenge muss definitiv der Automatisierungsgrad wachsen …

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